Chronik der Schützengemeinschaft Schrattenbach-Eichholz

 

Im Zuge des vermehrten Leistungsgedankens im Schießsport verstärkte sich bei den Eichholzer und Schrattenbacher Schützen der Wunsch nach einem Zusammenschluss beider Schützenvereine. Die sich über einen längeren Zeitraum hinziehenden Verhandlungen führten schließlich am 18.01.1978 zur Gründung der „Schützengemeinschaft Schrattenbach-Eichholz“. Zum 1. Schützenmeister wurde Johann Sontheim gewählt. Durch die Konzentrierung der Sportschützen aus den beiden Vereinen stellte sich schon 1981 der sportliche Erfolg mit dem Aufstieg in die Bezirksliga ein. Bald wurde auch der Wunsch nach einer Fahne für die neue Schützengemeinschaft immer lauter. Dieser Wunsch ging mit der feierlichen Weihe der Fahne am 06.06.1982 im Rahmen eines Festaktes in Erfüllung. Patenverein war der Schützenverein Dietmannsried.

1983 wurde Ludwig Endres zum 1. Schützenmeister gewählt. Dank seiner Ideen und seines beharrlichen Einsatzes wurden die Weichen für eine weitere aufstrebende Entwicklung der Schützengemeinschaft gestellt. 1984 bekam der Verein eine Satzung und wurde als „e.V.“ ins Vereinsregister eingetragen. In diesem Jahr wurde auch erstmals ein Winter-Biathlon durchgeführt. 1985 wagte man sich das erste Mal an eine Großveranstaltung. Das 125-jährige Gründungsjubiläum wurde mehrtägig mit Festzelt und Schützenumzug gefeiert. Als nächstes Großprojekt stand die Verwirklichung eines Schützenheimes an, in dem ein unabhängiger Schießbetrieb das ganze Jahr über möglich war. 1985 stellte die Marktgemeinde Dietmannsried das obere Stockwerk der ehemaligen Schule in Schrattenbach den Schützen zur Verfügung. Durch sehr viel Eigenleistung der Mitglieder und Zuschüsse der Marktgemeinde Dietmannsried entstand ein Schießsaal mit 14 Ständen und ein gemütliches Schützenheim. Die Eröffnung des Schützenheimes erfolgte mit Festakt und „Tag der offenen Tür“ am 20./21.09.1986. Nun konnte in der eigenen Schießanlage vor allem auch die Jugendarbeit intensiviert werden. Um den Verein in der Bevölkerung besser zu verankern, führte man 1987 ein Vereinspokalschießen durch. Es ist bis heute ein fester Bestandteil des Vereinsjahres. Mit Evi Breher wurde 1989 erstmals eine Frau Gauschützenkönigin. 1991 stellte man die Ringauswertung auf Computer um. Als vorbildlicher Gastgeber präsentierte sich die Schützengemeinschaft Schrattenbach-Eichholz bei der Durchführung des Gauschießens vom 07. bis 16. Mai 1993 in der Halle der Zimmerei Mayer in Schrattenbach. Im Rahmen des Schrattenbacher Dorffestes führte man 1997 erstmals einen Sommer-Biathlon durch. 2001 übergab Ludwig Endres das Amt des 1. Schützenmeisters nach 18 Jahren erfolgreicher Arbeit an Franz Buchenberg. Der Verein ernannte Ludwig Endres zum Ehrenschützenmeister. In diesem Jahr konnte sich Sabine Rauh zur schwäbischen Bezirksschützenkönigin krönen lassen und ein Jahr später wurde Daniel Zimmermann Schwäbischer Meister mit dem Zimmerstutzen. 2005 stellte der Verein mit Karin Rauh wieder die Gauschützenkönigin. Heute steht der Verein finanziell auf gesunden Füßen. Die guten bis sehr guten Leistungen im Schießsport können sich sehen lassen und im sozialen Gefüge des Dorfes ist die Schützengemeinschaft Schrattenbach-Eichholz ein geachteter Verein.

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